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Lejno Geierswalde  
   
Allgemeines:
Der Ortsteil Geierswalde liegt ca. 15 km nordwestlich von Hoyerswerda zwischen Schwarzer Elster und einem ehemaligen Braunkohlentagebau, dem heutigen Geierswalder See in mitten des Lausitzer Seenlandes. Das Bild des Straßendorfes wird im Ortskern durch zum Teil engreihige Winkel-, Drei- und Vierseithöfe, in meist eingeschossiger Klinkerbauweise, an Dorfauen entlang der Hauptstraßen geprägt. An den Gehöften finden sich überbaute Torhäuser und Toreinfahrten, Holzblockscheunen und Oberlauben. Die Kirche mit ihrem leicht geneigten Turm steht von allen Ortsdurchfahrten aus im Blickpunkt.
Erstmals erwähnt wurde „Gysirswalde“ in einer am 28.März 1041 in Prag ausgestellten Urkunde. Für den Ortsnamen, sorbisch Lejno, gibt es mehrere Deutungsversuche: Früher gab es im sumpfigen Gebiet der Elsterniederung viele Fischreiher, die auch als Geier benannt wurden. Geierswalde soll also "Wald der Fischreiher" heißen. Der sorbische (wendische) Name soll von Lehn oder Lehnow, von Leehn herkommen,weil viel Flachs oder Lein angebaut wurde, das "Dorf des Flachsanbaus". Richtig erscheint aber, den Namen als "Waldrodungssiedlung eines Mannes, namens Geier und Lejno als Lehen (des Geier)" zu erklären.
 
   
Wappen:
Im oberen Teil ist eine Linde und im unteren Drittel -blau mit zwei Wellenlinien- dargestellt. Die Linde ist der dorftypische Laubbaum (ca. 90 % vorherrschend im öffentlichen Bereich). Die an den Gemarkungen von Geierswalde angrenzenden Seen der ehemaligen Braunkohletagebaue Koschen, Scado und Sedlitz und der Flusslauf der Schwarzen Elster werden mit den Wellenlinien symbolisert.
 
 
 
   
Touristik:
Nach Geierswalde kommt man mit dem Auto über eine Verbindungsstraße, die an einem Kreisverkehr in Hoyerswerda von der B 96 abzweigt, über Bergen entlang der Schwarzen Elster nach Geierswalde führt. Nordwestlich über Tätzschwitz in Richtung Großkoschen trifft man wieder auf die B 96.
Ein in unterschiedlichen Bauabschnitten entstehender Radweg führt nach von Hoyerswerda nach Geierswalde. Von einem großen Besucherparkplatz aus besteht die Möglichkeit das gesamte Seenland mit dem Fahrrad oder Inline - Skater zu erschließen. Das Radwegesystem mit seinen angrenzenden Flächen steht zum Teil noch unter Bergrecht. Die Hinweisschilder der Sanierungsunternehmen sind zu beachten.
 
   
Es befinden sich ein:
Wassersportzentrum mit Vereinsgelände 1. Wassersportverein im Lausitzer Seenland, Jetbootzentrum „Lausitz“, Motorbootvermietung und Bootsrundfahrten, Wasserki und Wakeboardschule großer Besucherparkplatz mit angrenzenden Badestrand, Besucherinformation, Surf- und Segelschule, Caravan- und Campingplatz, schwimmendes Haus, Wanderhütte an der Windspitze, öffentlicher, Kinderspielplatz in der Ortsmitte
 
     
Wanderwege sind:
Teilstück des Fernwanderweges "Lausitzer Schlange" (Dresdener Heide - Sächsische Schweiz - Zittauer Gebirge - Königshainer Berge - Senftenberger See)
"Oberlausitzer Landschaften" (Radwanderweg)
 
     
Öffnungszeiten der Ortsteilverwaltung:
Landstraße 33
Telefon: 03 57 22 / 97 90 1
Ortsvorsteher: Roland Sängerlaub
Dienstag aller 14 Tage 17.00-18.00 Uhr