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Entstehung und Entwicklung der „Freizeit- und Wasserwelt Geierswalde“
Die Entwicklung des Ortes Geierswalde ist in den letzten Jahrzehnten stark geprägt durch das unmittelbar westlich und nördlich an der Ortslage angrenzenden ehemaligen Braunkohletagebau- Restloch Koschen, seit 2000 nun „Geierswalder See“.
Für die Nachnutzung des ehemaligen Tagebaurestsees (ca. 620 ha Wasserfläche) gibt es bereits seit deren Flutungsende 1979 die ersten Planungen als Naherholungs- und Urlauberzentrum analog dem Senftenberger See, die aber auf Grund fehlender finanzieller Mittel nicht umgesetzt wurden.
2000/ 2002 wurde durch das Dresdner Ingenieurbüro das Touristische Entwicklungskonzept „Freizeit- und Wasserwelt Geierswalde“ erstellt auf deren Grundlage viele weitere Planungen durch die Gemeinde Elsterheide und den Zweckverband Elstertal folgten.
2001 erfolgte im Rahmen der 600- Jahr Feier von Geierswalde die erste offizielle Nutzung des Sees und seit 2004 jährliche saisonale Zwischennutzungen (wie Baden, Schwimmen, Surfen, Segeln, Bootfahren, Wasserski- und Jetskiaktivitäten).
Hierbei war insbesondere der Förderverein Wasserwelt Geierswalde e.V. als Vertragspartner der LMBV mbH an die Leistungsanbieter und der Einholung der erforderlichen Bau- und Nutzungsgenehmigungen von 2003 bis 2006 der Impulsgeber und Wegbereiter.
Die Errichtung und Inbetriebnahme der Betonschwimmsteganlage (2007) und die Eröffnung des ersten schwimmenden Hauses im „Wohnhafen Scado“ sowie viele hochkarätige Segelregatten und internationale Jetskirennen sind bisherige Höhepunkte der wassersportlichen und touristischen Nachnutzung des Geierswalder Sees, dessen Entwicklung aber trotzdem immer noch am Anfang steht.
Herausstellungsmerkmale des Geierswalder Sees sind u.a. die zentrale Lage im entstehenden Lausitzer Seenland, die Entwicklung zu einem Badesee auf Grund seiner guten Wasserqualität.
Mit vielfältigen wassersportlichen und touristischen Angeboten, einschließlich der Freizeitseenrundwege und als Präsentationsstandort für schwimmende Architektur (schwimmende Häuser, schwimmendes Restaurant mit Freiterrassen u.a.) nimmt er eine Vorreiterrolle ein.
Mit der geplanten Errichtung eines schwimmenden Restaurants, eines Fahrgastschiffsanlegers/ -hafen, der Fertigstellung der Basisstation „PEAR 1“ für die schwimmenden Donuts, sowie des Wasserwanderrastplatzes und den „Wohnhafen Scado“ mit 20 schwimmenden Häusern werden in den nächsten Jahren mehrere interessante und spektakuläre Projekte neben anderen erforderlichen touristischen Projekten am und auf dem Geierswalder See realisiert werden.
Die für 2011 geplante Fertigstellung und Inbetriebnahme der ambitionierten schiffbaren Schleusenverbindung mit 2 Tunneln zum Senftenberger See wird die Attraktivität des Geierswalder Sees und des gesamten Lausitzer Seenland weiter wesentlich erhöhen.
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